Ghostwriter

Ghostwriting – ein spannender Bereich.

Ich schreibe Bücher, Biografien und biografische Romane für Promis, Privatpersonen und Unternehmen. Im Frühjahr 2013 erscheint (zum Beispiel) die Biografie von Mola Adebisi “Zwischen Rassenhass und Promihype”. Weitere Buchprojekte, bei denen ich als Ghostwriter mitgewirkt habe, nenne ich Ihnen gerne persönlich am Telefon oder per Mail.

Sie möchten Ihre eigene Biografie als Buch in den Händen halten?

Ich nehme mich gerne Ihrem Schreibauftrag an. Die deutsche Sprache ist mein Metier und mein Handwerkszeug. Meine Texte sind spannend zu lesen. Ich achte sehr auf den Plot/ Aufbau. Ich arbeite strukturiert, zuverlässig und konzentriert und kann mich Ihren stilistischen Wünschen anpassen.

Die Vorgehensweise: Sie bekommen einen Autorenvertrag mit allen Details (Kosten, Termine, Umfang etc.) Ich mache in der Regel 4-5 Interviews mit Ihnen, die aufgezeichnet werden. Danach beginnt die Textarbeit. Es folgt eine Zwischenabstimmung, damit Sie sicher sein können, dass ich Ihren “Ton” oder Ihren Geschmack treffe. Im letzten Teil der Zusammenarbeit erstelle ich eine erste Textfassung, die Sie lesen können und die ich – falls notwendig – gemeinsam mit Ihnen überarbeite.

Ihr Buch- und ebook-Coach

Sie haben eine Idee für einen Krimi, einen Thriller, einen Roman, eine Biografie, ein Sachbuch, einen Ratgeber oder ein anderes Genre und wissen nicht, wie Sie den Text schreiben oder beginnen sollen? Ich begleite Sie gerne von Anfang an und stehe Ihnen zur Seite mit Hinweisen, Tipps und Tricks, sprachlichen und stilistischen Verbesserungsvorschlägen – damit Ihr Werk veröffentlichungsreife Qualität erlangt. Ich kann Sie auch gerne dabei unterstützen, ihr Buch als ebook zu veröffentlichen.

Bitte melden Sie sich bei mir, wenn Sie einen Schreibwunsch haben. Wir kommen dann sicher zusammen. Ich freue mich auf Ihre Anfrage: 069/79402992 oder info@fischergerd.de

Zum Thema Ghostwriting hat Annabell Gentgen ein Interview mit mir geführt und folgenden Artikel dazu verfasst, der die Arbeit eines Ghostwriters beleuchtet:

Ghostwriting: Text nach Maßband

Im Zuge meines Praktikums bei der Lektorin und Redenschreiberin Stephanie Jana im Bonner Lektorat „stilsicher“ sollte ich das Berufsfeld des Ghostwriters recherchieren. Der 43-jährige Autor, Lektor, Verleger und Ghostwriter Gerd Fischer aus Frankfurt am Main beantwortete viele Fragen zu diesem spannenden Beruf, in dem man in der Regel anonym bleibt und schreibt. Er ließ mich teilhaben an seiner Arbeitswelt hinter den Kulissen und klärte mich auf, wie die Textur der Dienstleistung im Hintergrund beschaffen ist.

Einblick in den Schreiballtag

Gerd Fischer schreibt Belletristik im Fremdauftrag. Als selbstständiger Lektor, Autor und Ghostwriter weiß er: Auftragsarbeit ist vor allem bei Biografien beinahe Voraussetzung. Der Ghostwriter wird manchmal auch namentlich als Co-Autor oder Berater erwähnt – von Plagiatsvorwürfen kann also nicht die Rede sein. Denn: Von Dieter Bohlen beispielsweise erwartet niemand, dass er seine Lebensgeschichte selbst verfasst hat.

Spezialisiert ist der Frankfurter Autor auf Biografien und Genreliteratur wie Thriller oder Krimi. Seine Aufträge beginnen immer mit Interviews. „Ich zeichne mindestens vier bis fünf Gespräche auf, um ein Feeling für den Menschen, sein Leben und seine Geschichte zu bekommen.“ Zum Einstieg in die Geschichte des Auftraggebers wählt der Frankfurter gerne ein Lebenshighlight, welches er dann durch Rückblicke Stück für Stück zu einem Gesamtbild ausbaut.

Generell gilt für Gerd Fischer: Je stärker die Auftraggeber ins Projekt eingebunden werden, desto zufriedenstellender fällt das Ergebnis für beide Seiten aus. „Ich gehe auf den Menschen ein und hole ihn durch Zwischenabstimmungen mit ins Boot.“

Pro Auftrag setzt Fischer als Normmaß 200 Buchseiten an; Einstieg, Perspektive und Honorar auf Seitenbasis werden vorab mit dem Kunden vereinbart und in einem Vertrag festgehalten. Sollte sich im Laufe des Buchprojektes herausstellen, dass die Lebensgeschichte zu komplex ist für die angepeilten 200 Buchseiten, kann jederzeit nachverhandelt werden.

Ghostwriting – ein Rollenspiel

Wichtig bei biografischen Projekten ist, dass der Mensch sich öffnet, sonst kann auch der beste Ghostwriter keine gute Geschichte schreiben. Um einen authentischen Text zu schaffen, muss der Ghostwriter sich in die Rolle des Auftraggebers hineindenken und den richtigen Ton treffen können: den des Auftraggebers. Schreiben für andere ist immer Fremdverstehen und hat zudem viel mit Empathie zu tun. So ist man als Ghostwriter ständig am Puls des Lebens. Wer neugierig und kontaktfreudig ist, gerne schreibt und Überraschungen mag, der ist für den Job genau richtig. Eine Ausbildung gibt es dafür allerdings nicht.

In Fischers Berufsalltag sind die Übergänge vom Ghostwriting zum Coaching und Lektorieren fließend. „Manchmal verwechseln die Leute mich während des Erzählens sogar mit ihrem Psychotherapeuten.“

Der ehemalige Werbetexter schreibt für Prominente, Unternehmer, Privatleute oder Firmen (Chroniken). Je nach Kunde wird auch mal Realität „geschönt“, zum Beispiel dann, wenn das Buch später mit ISBN-Nummer in den freien Verkauf in Buchhandlungen und Online-Shops geht. Die meisten seiner Auftraggeber wollen aber bei ihren Memoiren die Wahrheit auf dem Papier stehen haben, um ein Stück Lebensgeschichte von sich für die Nachwelt, ihr Umfeld, ihren Freundes- und Bekanntenkreis zu erhalten.

Annabell Gentgen, im November 2013